Wie wird ein Therapiebegleithund in der Logopädie eingesetzt?

Ein Therapiebegleithund ist KEIN Streichel- oder Besuchshund. Der Einsatz eines Therapiebegleithundes in der Therapie besteht darin, dass er mich als Logopädin in meiner Arbeit begleitet und unterstützt.

Am Anfang einer logopädischen Therapie (egal ob mit oder ohne Hund) wird mit jedem Patienten eine ausführliche Diagnostik durchgeführt. Aufgrund dieser Ergebnisse erstelle ich dann für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan. Dieser beinhaltet alle Ziele und die dazugehörigen Einzelschritte, die zum Erreichen der Gesamtziele notwendig sind. Um diese Ziele zu erreichen, wird je nach Störungsbild, verschiedenes Material eingesetzt, z. B. verschiedenste Regelspiele, Material für Rollenspiele, Pezziball, Deuserband... Diese Materialien lassen sich bei der Therapie mit einem Therapiebegleithund aber auch durch einen Hund ersetzen.

Eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit mit einem Therapiebegleithund ist eine spezielle Ausbildung, die der Hundeführer und der Hund gemeinsam als Team absolvieren. In dieser Ausbildung werden Hund und Therapeut so geschult, dass der Hund als Unterstützung in der logopädischen Therapie eingesetzt werden kann. Lotta und ich haben den Theorieteil bereits absolviert. Im Januar und Februar 2017 findet der Praxisteil statt und im September 2016 werden wir voraussichtlich zur Prüfung antreten.

Meine (angehende) Therapiebegleithündin "Lotta" kommt nicht zum Einsatz wenn Ängste bestehen oder eine Hundehaarallergie vorliegt.